Wohnraum-Optimierung für Senioren

Durch eine Optimierung des vorhandenen Wohnraums wird nicht nur eine auf das Alter zugeschnittene Wohnsituation geschaffen. Auch das versorgende Familienmitglied wird dadurch entlastet. Gibt es im Bad Haltegriffe, sind die einzelnen Zimmer schwellenfrei und ist die Küche mit leicht zugänglichen Schränken ausgestattet, dann bleibt die Aktivität älterer Menschen länger erhalten und die Notwendigkeit der Unterstützung ist somit geringer.

Steht eine Wohnraum-Optimierung an, muss zunächst das genaue Ausmaß der notwendigen Um- und Einbauten festgestellt werden. Hier ist es sinnvoll, Beratungsstellen oder einen auf Wohnraumanpassung spezialisierten Betrieb in Ihrer Nähe anzusprechen. Diese können Ihr Fachwissen einbringen und Ihnen auch einen Kostenvoranschlag machen. Nutzen Sie unsere Datenbank um einen für Sie passenden Dienstleister zu finden oder wenden Sie sich für eine persönliche Beratung an das Team von Pro55+.

Sind größere Umbauten nicht notwendig oder auch schon realisiert, sollte man die Einrichtungsgegenstände unter die Lupe nehmen. Es gilt festzustellen, ob es z.B. Möbel in der Wohnung gibt, die eine Barriere darstellen und von denen man sich eher trennen sollte. Auch wenn es schwer fällt, Erinnerungsstücke wegzugeben: Der Verzicht auf große, sperrige Schränke oder lose Teppiche kann vielleicht bedeuten, dass die Bewegungsfreiheit des alten Familienmitglieds, auch mit Gehilfe oder Rollstuhl, bis ins hohe Alter erhalten bleibt.

Tipp für Wohnraum-Optimierung für Senioren:

  • Beratungsstellen und auf Wohnraumanpassung spezialisierte Betriebe in Ihrer Nähe unterstützen Sie bei Ihrem Vorhaben. Sie können eine grundsätzlich alterstaugliche Wohnung gezielt an eine veränderte Lebenssituation anpassen und auch die Kosten dafür genau berechnen. Nutzen Sie unsere Datenbank um einen für Sie passenden Dienstleister zu finden oder wenden Sie sich für eine persönliche Beratung an das Team von Pro55+.
  • Es gibt viele Hilfsmittel, die man bei Bedarf nachrüsten kann und die dann sehr gezielt und das Gesamtbild nicht störend an kniffligen Stellen der Wohnung angebracht werden können. Sanitätsfachgeschäfte und Senioren-Shops bieten eine große Auswahl an Hilfsmitteln für den Alltag. Informieren Sie sich unverbindlich. Das können Sie vor Ort tun, im Internet, oder Sie lassen sich einen Katalog ins Haus kommen.
  • Manche Hilfsmittel wie z.B. Badewannenlifte oder Gehhilfen werden von der Krankenkasse finanziert oder bezuschusst. Sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt oder mit dem Ansprechpartner bei Ihrer Krankenkasse.
  • Größere Hilfsmittel werden in der Regel ins Haus geliefert und bei Bedarf vor Ort montiert. Nutzen Sie diesen Service und lassen Sie sich den Umgang damit gut erklären.

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