Wohngemeinschaft im Alter

Gemeinschaftliches Wohnen verlangt immer eine Anpassungsbereitschaft des Einzelnen. Nicht jeder kann sich vorstellen, auf lieb gewonnene Gewohnheiten zu verzichten. Gerade im Alter lohnt es sich aber darüber nachzudenken, ob der teilweise Verzicht auf individuelle Vorlieben nicht durch die Vorteile eines Zusammenlebens mit Anderen wett gemacht wird. Wer nicht alleine lebt, gerät seltener in Isolation, anfallende Arbeiten und Kosten können geteilt werden und im Notfall ist schnell Hilfe bei der Hand.

Viele träumen vom gemeinsamen Alt-Werden, also vom Leben in einer Partnerschaft. Was aber, wenn sich diese Situation nicht bietet? Oder wenn sich die Lebensverhältnisse so verändert haben, dass die bestehende Wohnform nicht mehr funktioniert? Auch nach einer Trennung, als Witwe/Witwer oder Kinderloser muss man nicht alleine wohnen. Je weniger Kontakte und Anknüpfungspunkte vorhanden sind, desto früher und bewusster müssen Sie aber die Weichen fürs Alter stellen.

In unserer Gesellschaft haben sich unterschiedlichste Wohnformen etabliert, die man je nach Bedürfnis, sozialen und finanziellen Gegebenheiten für das eigene Alter nutzen kann. Informieren Sie sich beizeiten und unverbindlich welche Möglichkeiten des gemeinschaftlichen Wohnens es gibt. Versuchen Sie dann zu klären, was Sie sich vorstellen könnten – und wenn es auch nur im Notfall wäre.

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