Der Deutsche Alterssurvey 2014

Der Deutsche Alterssurvey 2014

Der Deutsche Alterssurvey 2014 wurde am 7. Juni 2016 von der Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig vorgestellt. Der Deutsche Alterssurvey 2014 wurde in Form eines Interviews durchgeführt. Die Menschen im Alter von 40 und älter wurden über ihre Lebenssituation, gesellschaftliche Teilhabe und nachberufliche Aktivitäten befragt. Die Bundesfamilienministerin schätzt die Ergebnisse positiv ein.

Laut dem Bericht von Manuela Schwesig, habe sich die Mehrheit der Befragten zufrieden geäußert. Sie seien bei guter Gesundheit und können sich auf ihre Familien verlassen. Der Deutsche Alterssurvey 2014 hat aber auch die negativen Ergebnisse geliefert: festgestellt wurden die Ungleichheiten zwischen Männern und Frauen sowie wesentliche Unterschiede bei den Einkommen im Osten und im Westen. Man müsse dafür sorgen, dass alle Menschen faire Chancen für ein gutes und aktives Leben im Alter bekommen, so die Bundesfamilienministerin.

Der Deutsche Alterssurvey 2014 hat folgende Ergebnisse zutage gebracht:

Soziale Eingebundenheit der älteren Menschen:

  • Trotz der zunehmenden Wohnentfernung zwischen Eltern und erwachsenen Kindern, bleiben ihre Beziehungen über die Zeit stabil.
  • Die Anzahl der Ehepaare ist gesunken, andere Lebensformen nehmen allerdings zu.
  • Die Beziehungen außerhalb der Familie werden auch immer wichtiger: die Menschen pflegen Kontakte zu Freunden und Nachbaren.

Die Zahl der erwerbstätigen Rentner steigt:

  • Im Vergleich zu dem Jahr 1996, ist die Zahl der Erwerbstätigen im Alter zwischen 54 und 65 Jahren wesentlich zugenommen.
  • Die meisten davon fühlen sich weder über- noch unterfordert.
  • Mehr Erwerbstätigen planen heutzutage, bis zur Regelaltersgrenze zu Arbeiten.

Die Erwerbsbeteiligung von Frauen steigt, was aber neue Probleme für Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf bereitet:

  • Die Erwerbsbeteiligung von Frauen steigt, jedoch übernehmen sie meistens weiterhin die Hauptverantwortung für den Haushalt.
  • Viele Frauen kombinieren eine Erwerbstätigkeit mit Unterstützungsleistungen für Kinder und kranke Menschen.
  • Großeltern sind oft erwerbstätig, übernehmen jedoch auch die Betreuung von den Enkelkindern dazu.

Der Deutsche Alterssurvey 2014 hat außerdem Verbesserungen in der gesundheitlichen Situation der älteren Menschen gezeigt. Laut der Umfrage, fühlen sich zwei Drittel der Menschen über vierzig kaum eingeschränkt, beinahe die Hälfte davon berichten keine oder nur eine Erkrankung. Im Vergleich zu dem Jahr 1996, treiben mehr Menschen im Alter von 40 bis 85 Jahren Sport, besonders stark ist der Wandel bei 60-Jährigen ausgeprägt.

Mehr zum Thema „Der Deutsche Alterssurvey 2014“ finden Sie auf der Internetseite des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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